Für den Basken sind die traditionellen Werte von großer Bedeutung. Aus diesem Grund halten sie diese enge Bindung an ihr natürliches Umfeld: das Land und das Meer. Beide haben die Eigenart und den Charakter der Basken geprägt, der in den Sitten und Bräuchen, in der Kultur und den einheimischen Sportarten zum Ausdruck kommt.
Einige dieser Sportarten sind auch außerhalb von Euskadi, zum Beispiel in Europa und Amerika bekannt. Beispiel dafür ist das baskische Pelotaspiel in seinen unterschiedlichen Modalitäten.
Andere Sportarten, die allerdings nur im Baskenland ausgeführt werden, sind das Schleppen und Heben von Steinen, Holzfällen und Schleppnetzbootregatten.
Eine große Bedeutung haben auch die kulturellen Veranstaltungen, wie die Musik. Musik hören und in Chören singen ist seit jeher tief verwurzelt und gehört zur Persönlichkeit des Basken.
Auch der Volkstanz ist in der baskischen Eigenart sehr lebendig erhalten worden. Er hat einen rituellen Sinn. Die Tänzer und Tänzerinnen widmen ihn der täglichen Arbeit, der Religion, der Höflichkeit oder der Liebe. Alle diese Sitten charakterisieren dieses Volk, das seiner Kultur und seiner Volkskunst tief verbunden ist.
Außerdem gibt es zahlreiche historische Sehenswürdigkeiten wie Dolmen, Höhlenmalereien, Cromlechs und gotische, romanische und Renaissance-Kirchen.
Auch die Erneuerung der kulturellen Infrastrukturen erfolgt ständig: Das renommierte berühmte Guggenheim-Museum Bilbao, ein avantgardistischer Entwurf von Frank Gehry, der Kursaal, Sitz des Internationalen Filmfestivals in San Sebastián - Zinemaldia - und das Artium in Vitoria. Der Schöpfergeist wird durch große Schriftsteller wie Pio Baroja, Miguel de Unamuno, Ignacio de Aldekoa und in jüngerer Zeit Bernardo Atxaga und Unai Elorriaga, Maler wie Zuloaga, die Gebrüder Zubiaurre oder Jose Mª Urcelay, Musiker wie Maurice Ravel, Usandizaga, Arriaga oder Guridi und zeitgenössische Künstler wie Chillida, Oteiza und Basterretxea verkörpert
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