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Der baskische Primärsektor erwirtschaftet den Daten für 2006 des Baskischen Statistischen Instituts, Statistischen Instituts, Eustat, zufolge 0,90% des Bruttomehrwertes und beschäftigt 1,24% der Bevölkerung .
Wenn vom baskischen ländlichen Bereich und baskischer Fischerei die Rede ist, dann sind drei Viertel des baskischen Territoriums und die Bewohner seiner Ortschaften angesprochen, von denen der überwiegende Teil in irgendeiner Form mit der Bodenbearbeitung und dem Meer verbunden ist. Aus diesem Teil des Territoriums stammen die hygienisch garantierten Qualitätsnahrungsmittel, durch die dieses Land gastronomisch beispielgebend ist. Zu nennen sind u.a. Produktionen von Wein und "Txakoli", Getreide, Rüben, Kartoffeln, Milch, Fleisch, Gemüse und Obst usw. Sie werden verarbeitet und gelangen in der von den Verbrauchern verlangten hervorragenden Qualität auf den Markt.
Viele dieser Produkte werden unter der Markenbezeichnung Eusko Label vertrieben, die dem Verbraucher eine überdurchschnittliche Qualität garantiert und ihm erlaubt, den Ursprung und die Echtheit der Produkte absolut sicher zu identifizieren. Es ist dies eine amtliche Güte- und Identitätsbezeichnung für den Verbraucher. Sie wird den im Baskenland produzierten oder verarbeiteten Nahrungsmitteln verliehen, wenn sie eine Reihe von Unterscheidungsmerkmalen übertreffen, die in einer Verordnung im Einzelnen festgelegt sind.
Produkte mit dem baskischen Nahrungsmittelgütezeichen Eusko Label sind: Rindfleisch, Heier und Hähnchen vom Bauernhof, Lamm, grüne Paprikaschoten aus Gernika, Kartoffeln aus Álava, Tomaten, Ibarra-Pfefferschoten, braune Bohnen, Honig, pasteurisierte Milch, nördlicher Thunfisch und gewöhnlicher Thunfisch. Weitere Produkte sind unter dem Gütezeichen "Euskal Baserri' erfasst, dazu gehören Obst und Gemüse sowie Ökoprodukte der Markenbezeichnung "Agricultura Ecológica".
Bei den Ursprungsbezeichnungen sind zu nennen: Idiazabal-Käse, Wein der Rioja Alavesa, Txakoli aus Getaria, Txakoli aus Bizkaia und Txakoli aus Álava.
Andererseits wurden auf dem Gebiet der Verarbeitung und Vermarktung der baskischen Landwirtschaftsprodukte Verbesserungen durchgeführt, die vom Beginn der Nahrungskette an einen höheren Wertzuwachs schaffen und den Zugeffekt steigern, den die Agrar-und Ernährungswirtschaft auf den Rest der Branche ausübt.
Im Bereich Fischerei setzt das Baskenland nach wie vor auf Wettbewerbsfähigkeit im Fischereisektor. Die politischen Maßnahmen streben eine nachhaltige und ausgewogene Wirtschaftsführung der Fischressourcen, die Verbesserung der Fang- und Verarbeitungsstrukturen und die Einführung neuer Verfahren und Instrumente an, die die Besetzung vorhandener Marktlücken ermöglichen und mittel- und langfristig die Existenzfähigkeit von Teilsektoren baskischer Fischerei sichern.
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